Einer der Standart-Effekte für Fotografen und Bildbearbeiter ist ja bekanntlich die Reflektion. Eigentlich ist der Trick relativ einfach: Man nimmt eine Glasplatte die von unten Schwarz ist und platziert sein Objekt darauf.
Doch eine schwarze Glasplatte ist weder besonders günstig in der Anschaffung noch besonders leicht aufzutreiben. Durch einen Beitrag bei DIYPhotograpy.net wurde ich animiert den Versuch zu starten so etwas nachzubauen. Man fängt beim Nachbauen am einfachsten damit an das man schwarzen Karton oder Papier nimmt und es unter eine handelsübliche Glasplatte legt. Wenn man sich die Refektion dann aber im Detai anschaut fällt einem schnell auf das sie doppelt vorhanden ist. Das liegt daran das sich Licht sowohl an der Ober- und Unterkante der Glasplatte bricht.
Es gilt nun also diese doppete Reflektion zu vermeiden. Dafür kann man auf transparente Kunststofffolie zurückgreifen, wie sie zum Beispiel jeder Blumenhändler zum verpacken benutzt. Der Rest ist ganz einfach: Glatten Untergrund suchen, schwarzes Papier oder Pappe darüber legen und ganz oben auf nun die Folie - fertig. Ich habe für meinen Versuch zum Beispiel im 1€-Laden um die Ecke eine Rolle sollcher Folie erstanden und schwarze Bastelpappe kriegt man in jedem Schreibwarengeschäft.
Eigentlich funktioniert dieses Prinzip erstaunlich gut, doch es gibt da noch entscheidende Probleme:
- Das schwarze Papier/Pappe ist meistens mit zu starker Struktur versehen, man muss sehr feines Papier suchen
- Der Untergrund muss wirklich extrem Glatt sein, dafür kommen eigentlich nur entsprechende Kunststoffplatten oder eben sollche aus Glas in Frage
- Beim aufbringen der Folie darf kein einziges Staubkorn zwischen Papier/Pappe und die transparente Folie kommen

Wenn man eine Katze hat und noch dazu keinen seperaten Arbeitsbereich - den man möglichst staubfrei halten kann - dann sieht das ganze aus wie hier auf dem zweiten Bild. Man bemerkt auch deutlich das mein Untergrund noch lange nicht Glatt genug ist und die Folie wegen ihres günstigen Preisen dementsprechend auch wellig daherkommt. Es ist nicht vie Retusche um den Staub zu beseitigen nötig aber es ist eben nervige arbeit. Und hier kommt auch das Hauptproblem an diesem Prinzip: Damit die Folie auf dem Untergrund glatt aufliegt muss man sie eine weie reiben, dann lädt sie sich elektrisch auf und haftet perfekt am Untergrund - leider haftet staub dann aber genauso schnell und gut an ihr.
Sobald mir eine entsprechende Lösung, für dieses unangenehme Problem, eingefallen ist werde ich natürlich darüber schreiben :-)